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WANDERRITT 2010

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Wanderritt vom 25. Juli - 01.August 2010

St.Moritz - Bergün - Lenzerheide - Jenins-Gams - Ebnat-Kappel - Eschlikon...


Am Samstag trafen acht gespannte Reiter/innen in Eschlikon ein, um letzte Vorbereitungen zu treffen. Gleichmässiges Verteilen des Gepäcks auf beide Satteltaschen und das Verstauen von allem Material im Anhänger waren zu erledigen. Im grossen Lastwagen waren die bandagierten Pferde am Sonntagmorgen nach Celerina gefahren worden, wo wir anschliessend einen Ausritt an den Staazersee unternahmen. Voller Erwartungen starteten wir am Montag unseren erlebnisreichen Wanderritt mit dem Gepäck auf den Pferderücken.

Auf der Passhöhe des Albula überfielen uns die Touristen mit ihren Kameras und wir fühlten uns beinahe als Berühmtheiten. Über Stock und Stein, verschüttete Berghänge, Pferdeweiden und durch abmontierte Absperrungen hindurch erreichten wir unser erstes Tagesziel in Bergün.

Auf der Lenzerheide übernachteten wir mitten auf der Ski-Piste und die Pferdeweide lag um die Après-Ski Bar herum. Am nächsten Vormittag hatten wir einen kleinen Zwischenfall, als Achat Selines Daumen mit einem Blatt verwechselte. Kurz vor Jenins verlor Lucky ein Hufeisen im Sumpf, doch dank dem Einsatz des Stallbesitzers stand der Hufschmied bereits bei Ankunft zur Stelle. Leider stimmten die Wege nicht immer mit der Landkarte überein; Anstatt Brücken fanden wir bloss provisorische Bachübergänge vor. Doch mit eigener Fantasie meisterten wir jede Schwierigkeit. Adrenalinschübe mit inbegriffen.

Durch die zufällige Begegnung in Gams mit einem pensionierten Bergführer durften wir beeindruckende Wege im Simmitobel geniessen. Nach der Übernachtung in Ebnat-Kappel, wir im Hotel, die Pferde auf der Hotelwiese, führte uns unsere letzte Etappe durch das Toggenburg der Thur entlang wieder Richtung Heimat. Nach einem dringendst benötigten Zwischenstopp in Wilen wurden wir zuhause freudig mit Willkommens -Komitee und Kuchen begrüsst. Der Ritt war ein grosses, einmaliges Erlebnis mit vielen besonderen, unvergesslichen Eindrücken. Auch Monate danach ist diese Woche ein häufiges Gesprächsthema.